Welch ein Geschenk ist es doch, wenn man mehrere Sprachen sprechen und die Poesie verschiedener Kulturen verstehen und genießen kann – dachten wir uns und organisierten einen literarisch-musikalischen Abend. Wir wollten einfach mal wertschätzen, dass viele Schüler bei uns lernen, die im Unterricht Deutsch, Englisch, Spanisch (oder Lateinisch) sprechen ... und „ganz nebenbei“ noch ihre Muttersprache. Dabei stellte sich allerdings heraus, dass es so einfach nun auch wieder nicht ist, da es oft leicht ist, mit den Eltern zu sprechen, nicht aber, deren Schrift zu lesen, weshalb etliche Schüler/innen in ihrer Freizeit noch ihre Mutter-(oder Vater-)sprache erlernen.

 

Wir freuten uns, dass viele Schüler/innen bereit waren, uns ihre Sprache zu Gehör zu bringen. In etlichen Familien wurde nun überlegt, welches Gedicht man denn nun den anderen vorstellen könnte, und die Übersetzung ins Deutsche erwies sich auch nicht immer als leicht.

Nichtsdestotrotz konnten wir am 12. Januar 2011 eine sehr schöne Lesung unter dem Thema sprachzeit/jahreszeit genießen. Bei Kerzenlicht und einem Gläschen Saft, Wasser oder Wein (nur die Eltern!) konnte man seinen Gedanken nachhängen, die Poesie genießen, die Vorlesenden bestaunen oder ...

Viele Gäste wünschten sich, dass der Leseabend eine Fortsetzung bekommt. Wird er!

 

                  Frau Becker, Frau Grunenberg, Frau Ritzmann

  • 2.10_russische_Lyrik_lesen_Irina_und_Lisa_Large
  • 2.11_was_Lucas_sagt_Large
  • 2.12kommt_den_anderen_vielleicht_spanisch_vor_Large
  • 2.13_und_Herr_Krugel_spricht_portugiesisch_Large
  • 2.14_Ben_träumt_von_Australien_und_rezitiert_ein_englisches_Gedicht_Large
  • 2.15_Inez_liest_ein_spanisch-deutsches_Märchen_Large

 Fotos: Becker, Ritzmann

 

 

 

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