Vom 7. bis 14. Juli 2015 fand die Kursfahrt nach Barcelona statt - eine fächerverbindende Kulturreise der Leistungskurse Spanisch und Kunst.

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6000 Schemel stehen im Foyer des Martin-Gropius-Bau. "Das glaube ich nicht," sagt ein Schüler. Was machen diese Stühle hier und warum bedecken sie den gesamten Boden? Woher kommen sie? Was soll das alles?

Auf die Nachfrage der Museumsführerin, was die Klasse "sieht" sprudelt es heraus: Knöpfe, Kopfsteinpflaster, Mosaik ... Und schon beginnt das Nachdenken. Alle Schemel sehen auf den ersten Blick gleich aus, doch wie Menschen sind sie alle individuell und unterschiedlich. Wie Chinesen für den Europäer - erst zum Verwechseln ähnlich und doch eine Milliarde individueller Menschen. Das ist Konzeptkunst: Nachdenken darüber, wofür das Werk steht, welche Gedanken und Prozesse es verdeutlichen soll. Die 7. Klasse ist mittendrin: in der Ausstellung Evidence (Beweis) des chinesischen Künstlers Ai Weiwei, die Aussagen zu (meist politischen) Ereignissen Chinas macht.

Juli 2014

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Die Berlinische Galerie präsentiert zurzeit zentrale Werke der Wiener und Berliner Moderne vom Jugendstil über den Expressionismus bis hin zur Neuen Sachlichkeit.

Die Leistungskurse Bildende Kunst 1 und 2 nahmen die Gelegenheit wahr, einen umfassenden Einblick in die unterschiedlichen künstlerischen Stile, die von zwei der bedeutendsten Kunstmetropolen zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgingen, zu studieren. Nach einem Überblick über die Geschichte der unterschiedlichen Städte wurden die Werke verschiedener Künstler, z. B. Dix, Grosz, Höch, Kirchner, Klimt, Meidner, Schad oder Schiele, ausführlich analysiert.

 

In einem Workshop konnten sich die Schüler sach- und fachgerecht mit den Motiven und den Stilen auseinandersetzen. Die Schüler wurden eingeladen zu einer Gruppenreise durch die Kunst, um die Ausstellung mit allen Sinnen zu entdecken. Sie entdeckten Zusammenhänge und Unterschiede zwischen den Exponaten, belegten in ihren Skizzen die Darstellungsmodi und versuchten durch dreidimensionale Nachbildungen den Zeitgeist nachzuempfinden. So veranschaulichte der hautnahe Kontakt mit den Klassikern auch unsere Unterrichtsinhalte.

 

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Im Architektursemester unternahmen die Leistungskurse LK 1 und LK 2 am 29. 5. 2013 eine ganztägige Exkursion nach Dessau.

 

Unter fachlicher Führung wurden die Gruppen durch das Bauhaus-Gebäude von Walter Gropius geführt, dabei wurden auch die künstlerischen Produkte der "Bauhäusler" in den Fachräumen vorgeführt und erklärt. In zwei unterschiedlichen Workshops konnten die SchülerInnen eigenständige architektonische Konstruktionen entwerfen und bauen.

Die Führung durch das Umweltbundesamt  vermittelte den Schülern einen Eindruck in die zeitgemäße, ökologisch-fundierte und nachhaltige Architektur unserer Zeit.

Die Besichtigung der "Meisterhäuser"(Wohnungen und Ateliers von Klee, Itten, Kandinsky) zeigte nochmals, dass Dessau als wirklich künstlerisch wertvoller Standort sowohl früher als auch heute zu werten ist.  

 Erneut macht sich ein Leistungskurs zu einem Besuch in die Neuen Nationalgalerie auf. Sowohl die Ausstellung als auch der Workshop sind ideal für die Anlehnung an die Unterrichtsinhalte und werden von den SchülerInnen positiv bewertet.

Im Anschluss an die Führung und Besprechung einiger ausgewählter Exponate  erarbeiteten die SchülerInnen im Workshop ‚Real-Abstrakt‘ kleinformatige informelle Malereien und lernten diverse Techniken kennen.

 

Für ein paar romantische Ansichten von Caspar David Friedrich lohnt sich ein Besuch in der Alten Nationalgallerie auf der Museumsinsel in Berlin Mitte. Genau das machte auch eine 10.Klasse und konnte mittels einer Führung und anschließendem Malauftrag ganz in der Romantik eintauchen und so manches Detail erst bei beim zweiten oder dritten Hinschauen entdecken.

 

 

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