Leitung: Fr. Nack

Zeit, Ort: nach Absprache, D004

AraDI (antirassistisch-demokratische Initiative) ist eine für alle offene Initiative unserer Schule. Dabei ist es irrelevant, welcher demokratischen Strömung man angehört.

Sie wurde im Sommer 2002 von Frau Nack (Lehrerin an der Schule) in Zusammenarbeit mit weiteren Lehrer/-innen und Schüler/-nnen am damaligen Friedrich-List-Gymnasium gegründet. Frau Nack leitet die Gruppe auch heute noch. Die SchülerInnen und Lehrer/-nnen haben es sich zur Aufgabe gemacht, auf drei Hauptziele zuzuarbeiten.

  • Die Aufklärung, vorrangig von Schülern des Max-Delbrück-Gymnasiums, aber auch von Personen außerhalb der Schule, womit wir ihnen helfen wollen, sich eine Meinung zu bilden und Stellungen zu beziehen. 
  • Die Förderung der Zivilcourage, damit wir die Menschen dazu bewegen die Augen zu öffnen und sich gegen faschistisches Denken und für Demokratie einzusetzen.
  • Die Sensibilisierung der SchülerInnen und LehrerInnen der Schule für Probleme in diesen Bereichen.

Projekte

AraDI war in den vergangen Jahren relativ aktiv, was die Arbeit an den Zielen betrifft. 

Unter anderem führt AraDI jedes Jahr in den 9. Klassen Projekttage zum Thema Rassismus durch. Andere Projekte die von AraDI organisiert und durchgeführt wurden bzw. werden sind z.B.:

Das Hörspiel "die Erinnerung darf nicht sterben"

Im Jahr 2005 führten die damaligen Mitglieder von AraDI ein Interview mit einer Zeitzeugin aus der Zeit des Nationalsozialismus durch. Sie waren von ihrer Geschichte so erstaunt, dass sie ein Hörspiel aufnahmen. Dieses Hörspiel kann bei Frau Nack für Unterrichtszwecke ausgeliehen werden.

"Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"

Im Jahr 2006 erreichte uns der Vorschlag eines Lehrers, unsere Schule in dem europaweiten Netzwerk "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" Mitglied werden zu lassen. Dieser Vorschlag wurde von AraDI angenommen und zuerst in die GesamtschülerInnenvertretung und in die Gesamtkonferenz (Lehrer) getragen. Nachdem wir versuchten, die Unterschriftenlisten über die Klassensprecher ausfüllen zu lassen, damit uns nicht zu viel Unterricht ausfällt, merkten wir, dass diese Idee vielleicht nicht so erfolgversprechend werden sollte, wie anfangs angenommen. Es dauerte Monate, bevor die Unterschriftenlisten zumindest in Teilen zurückkamen. Somit sahen wir uns dazu motiviert, in die noch fehlenden Klassen zu gehen, um dort nochmal das Projekt persönlich vorzustellen und wir waren erfolgreich. Bereits Mitte des Schuljahres 2007/2008 hatten wir die nötigen Unterschriften zusammen und fingen an, Patenvorschläge zu sammeln. Uns erreichten vier Vorschläge: Wir sind Helden, Wladimir Kaminer, Christiane Paul und die Ohrbooten, wobei letztere als einzige zugestimmt haben. Uns war recht schnell klar, dass die Ohrbooten an unserer Schule eine recht breite Zustimmung erfahren würden. Und heute? Heute sind wir dabei, die Titelverleihung zu organisieren. Unterstützung ist dabei immer gerne willkommen.

Also wer Interesse hat und bei AraDI mit wirken möchte, kommt einfach dahin. Es werden immer neue Mitglieder gesucht!

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