Französisch war nach dem zweiten Weltkrieg neben Englisch die wichtigste Fremdsprache an westdeutschen Schulen, was durch den Élysée - Vertrag in mehreren Artikeln festgeschrieben war: nach vielen Jahrhunderten kriegerischer Auseinandersetzungen sollten Deutsche und Franzosen auch sprachlich Verständigungpraktizieren. Auch in Frankreich spielte das Erlernen der deutschen Sprache eine eminente Rolle.

Heute ist Französisch durch andere Sprachen in deutschen Stundenplänen etwas zurückgetreten, hat aber seine Bedeutung nicht verloren. Innerhalb der EU, dem Europaparlament und Institutionen ist Kenntnis der französischen Sprache immer noch unverzichtbar, ganz abgesehen von einem Aufenthalt in Frankreich, sei es zur Arbeit oder auch "nur" für einen Urlaubsaufenthalt.

Kenntnis der französischen Kultur und Sprache macht das Verständnis der europäischen Geschichte und der heutigen führenden Rolle beider Länder im europäischen Einigungsprozess leichter - nicht nur deswegen, weil diese Sprache noch im 18. Jahrhundert die internationale Verständigungssprache auf dem europäischen Festland war.

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