Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Diskussion mit einer Bundestagsabgeordneten und Besuch des Reichstagsgebäudes… All das ist nur ein kurzer Abriss unseres erlebnisreichen Tages, organisiert vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung.

PW Exkursion 15.05.14

Am 15. Mai 2014 um 10 Uhr stiegen die PW-Leistungskurse unseres Max-Delbrück-Gymnasiums unter der Leitung von Frau Menz und Frau Glass höchst motiviert in den Reisebus, der uns zur ersten Anlaufstation bringen sollte. Es konnte losgehen. – Erster dramatischer Höhepunkt war Lorenz, der (wie so oft) zu spät kam und dem Bus hinterher sprintete. (Der Busfahrer hatte Mitleid und wartete dann doch.)

Erster Programmpunkt war also das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. Nach einem kurzen Sicherheitscheck nahm uns eine nette Dame vom Besucherdienst in Empfang und erklärte uns die Aufgaben dieses Ministeriums sowie seinen Aufbau. Auch Informationen zur Geschichte und der Architektur durften da natürlich nicht fehlen. Nach diesem Vortrag und einem anschließendem Rundgang durch das Ministerium war es auch schon Zeit für Programmpunkt Nummer zwei: das Mittagessen.

In Veli’s Restaurant ganz in der Nähe vom Abgeordnetenhaus warteten auf uns ein stattliches Buffet und ein wirklich freundlicher Besitzer. Nach einem super leckeren Essen ging es auch ohne lange Pause gleich weiter. Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung erwartete uns schon.

Im Anschluss an ein Einführungsvideo über das Ministerium und seine Funktionen, stand uns auch hier wieder ein Mitarbeiter Rede und Antwort auf all unsere Fragen. Von Kosten, täglichen Problemen des Ministeriums, bis hin zu kritischen Fragen, z. B. die Bedeutung von Presse und Medien betreffend, war alles dabei. Nach einer guten Stunde neigte sich das angeregte Gespräch dann aber dem Ende, da nun die eigentliche Stadtrundfahrt durch das Regierungsviertel anfiel.

Demzufolge sprangen alle wieder in den Bus und es folgte eine anderthalbstündige Fahrt durch Berlin diesmal aber aus dem Blickwinkel der Politik. Hierbei kam unser doch schon betagter Reiseleiter erneut so richtig in Fahrt, dass man wirklich das Gefühl hatte Berlin sei sein zu Hause, seine linke Westentasche.

Die Zeit verflog und laut Programm war es schon Zeit für das Abendbrot. Bei einem Eis als Nachtisch ließen wir das bisher Geschehene Revue passieren.

Nach einem weiteren Sicherheitscheck war es dann um 20 Uhr Zeit für ein Gruppenfoto mit Frau Wawzyniak, einer Bundestagsabgeordneten der Linken, der wir wenig später all unsere Fragen stellen konnten. So wurden u. a. Aussagen zum Parteiprogramm kritisch hinterfragt (Reichensteuer!) und ganz besonders zur Legalisierung von Marihuana diskutiert. Diese Diskussion hat uns allen wohl am meisten Spaß bereitet und so verging die eine Stunde wie im Flug.

Unsere 12-stündige Exkursion neigte sich jetzt langsam dem Ende. …Es folgten noch eine Besichtigung des Plenarsaals und ein Vortrag über die Aufgaben des Parlaments. Doch man merkte nun allmählich, dass die Motivation des Morgens so langsam aufgebraucht war. Als dann die Frage aufkam, warum der Reichsadler eigentlich Augenbrauen hatte, war der Mitarbeiterin vom Besucherdienst klar, dass sie zügig zum Ende kommen musste. Als Finale sozusagen blieb dann nur noch die Besichtigung der Reichstags-Kuppel über und so wurden unter einem sternenklaren Himmel noch schnell die letzen Fotos des Tages geschossen.

Um Punkt 22 Uhr ging es dann wieder Richtung Breite Straße 11A,dem Ausgangspunkt unserer Reise. Hier befindet sich nämlich das Büro unseres Wahlkreisabgeordneten Stefan Liebich, auf dessen Anregung das Programm für uns gestaltet wurde.

Rückblickend war diese Exkursion wirklich lustig, lecker und informativ. Zwischendurch konnten wir es gar nicht glauben, dass wir dafür nicht einen Cent bezahlen mussten. Dank gilt also hier noch einmal Stefan Liebich, den Steuerzahlern J und natürlich unseren engagierten Lehrerinnen. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass dieses wirklich ereignisreiche Erlebnis auch für weitere Jahrgänge realisiert werden kann.

Julia Göricke im Namen aller Beteiligten

 

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