Ein grauer Septembernachmittag, wieder stehen ungefähr 20 Schüler in einer Halle, die mit „arrivée“ ausgeschildert ist, und warten aufgeregt auf ihre Austauschschüler. Nur sind das diesmal nicht wir, die sich ungeduldig die Beine in den Bauch stehen, sondern die Franzosen ...

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Auch wenn wir unsere Austauschpartner und auch alle anderen nun schon kannten und uns unglaublich freuten sie wiederzusehen, waren doch alle irgendwie aufgeregt. Wie wird die Familie sein und wie das Haus, in dem ich eine Woche wohnen werde? Was wird es zu essen geben, vielleicht jeden Tag Austern? Wie werden wir uns verständigen können und wie kann ich meiner Gastmutter höflich zu verstehen geben, dass das Abendessen sehr gut ist, ich aber wirklich satt bin?

Nach einer herzlichen Begrüßung fuhr nun jeder mit seiner Gastfamilie nach Hause. Es ging raus aus Bordeaux in Richtung Atlantikküste an die Bucht von Arcachon nach Andernos.

In den ersten zwei Tagen meinte es das Wetter leider nicht so gut mit uns.

Aber wir ließen uns nicht von dem Regen beeindrucken und  gingen trotzdem alle zusammen ins Zentrum von Andernos, das übrigens fast so groß war wie der Schlosspark und belebt wie an einem Regentag.

In den nächsten Tagen wurde dann das Wetter richtig sommerlich. Auch wenn die Schultage zum Teil ziemlich lang waren, unternahmen wir so viele schöne Dinge zusammen; wir fuhren mit dem Bus zum Cap Ferret, beobachteten von unseren Paddelbooten aus den wunderschönen Sonnenuntergang, kamen pitschnass und frierend am Hafen an, konnten uns aber spätestens am nächsten Tag auf der größten Wanderdüne Europas wieder aufwärmen, wir gingen baden, verirrten uns in der schönen Altstadt von Bordeaux, feierten gemeinsam und manche weinten schließlich auch gemeinsam nach einer so tollen Woche Frankreich!

Es war wieder eine sehr schöne Zeit, und schade sie jetzt vorüber ist!

 

 

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