8.30 Uhr, wir, 20 Schüler der 9. und 10. Klasse, stehen aufgeregt jeder mit einem Blatt Papier mit dem Namen unserer Austauschschüler auf dem Bahnsteig am Hauptbahnhof. Ungeduldig schauen wir immer wieder auf die blaue Anzeigetafel. Aber dann endlich ist es soweit, der Zug fährt ein ...

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Während wir Schüler noch etwas zögernd den bis jetzt noch unbekannten Franzosen hinter der dunklen Zugscheibe zuwinken, rennt Frau Menz schon vergnügt los, um Herrn Dubedat, den französischen Lehrer, zu begrüßen.
So eine erste Begrüßung und das Kennenlernen von bisher fremden Menschen kostet immer etwas Überwindung,
aber im Laufe der Zeit fiel es uns immer leichter miteinander in deutsch, französisch, englisch oder mit Händen und Füßen zu reden, sodass sich sogar richtige Freundschaften entwickeln konnten und später beim Abschied sogar Tränen flossen.
In dieser einen Woche, die für uns alle sowieso viel zu kurz war, haben wir so viel zusammen erlebt, dass man das gar nicht in Kürze berichten kann: fast jeden Tag waren wir in der Stadt, haben den Franzosen bei einer leider etwas verregneten Stadtrallye Berlin gezeigt, waren zusammen shoppen, haben gemeinsam Fußball und Frisbee im Park gespielt, am Abend gegrillt oder Picknick gemacht, konnten von der Kuppel des Reichstags aus die Sonne über Berlin untergehen sehen, haben zusammen auf der Party getanzt und so weiter und so fort ...

Um das alles in einem Satz zusammen zu fassen: Wir hatten einfach ganz viel Spaß zusammen und freuen
uns schon riesig auf September, denn da sehen wir uns dann alle wieder in Andernos, an der Antlantikküste!

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